FRITZ!Box Smart Home Geräte mit dem Google Assistent steuern

In diesem Artikel habe ich euch bereits gezeigt wie es möglich ist Smart Home Geräte an eurer Fritz!Box mit dem Google Assistent beziehungsweise dem Google Home zu steuern. Dies war jedoch recht aufwendig und geht inzwischen deutlich einfacher und mit einer geringeren Verzögerung.

Fritz!Box vorbereiten

Um über das Internet auf eure FRITZ!Box zugreifen zu können, müsst ihr entweder einen DynDNS Account in den Einstellungen hinterlegt haben oder, wie ich, den MyFRITZ! Dienst von AVM nutzen. Falls Ihr euch jedoch für einen DynDNS Anbieter entscheiden solltet, empfehle ich den kostenlosen und zuverlässigen DynDNS Service. Zusätzlich wird ein neuer Benutzer benötigt dem nur der Zugriff aus dem Internet und auf die Smart Home Funktionen gewährt wird. Wie das alles eingerichtet wird, erfahrt ihr online im Service-Bereich von AVM.

FB Smart Home einrichten

Auf der Webseite von FB Smart Home müsst ihr zu den Einstellungen gehen und euch mit eurem Amazon Account einloggen. Anschließend erscheinen drei Eingabefelder in denen ihr eure MyFRITZ!- bzw. DynDNS-Adresse, den Benutzer und das Passwort des Benutzers eingebt.

FB Smart Home Daten

Mit einem Klick auf „Verbindung testen“ wird, oh’ welch Überraschung, die Verbindung zu eurer FRITZ!Box überprüft. Wenn alles erfolgreich war, wird dementsprechend eine Meldung angezeigt und eure Smart Home Geräte ausgelesen die dann etwas tiefer auf der Webseite angezeigt werden. Dort am Ende der Liste müsst ihr auf „Daten speichern“ klicken.

Google Home App

Fügt das Konto beziehungsweise den Dienst „FB Smart Home“ hinzu, richtet abschließend alle Smart Home Geräte ein und weist ihnen Räume und Namen zu.

Testen

Nun sollte alles funktionieren und die Steuerung eurer Smart Home Geräte per Sprache möglich sein! Viel Spaß!

Von |2018-10-18T15:50:26+00:0018. Oktober 2018|Alle, Beiträge, Hardware|3 Kommentare

3 Kommentare

  1. Adam 5. Dezember 2018 um 19:48 Uhr - Antworten

    Wozu ein Amazon-Konto verwenden, das macht irgendwie gar keinen Sinn. Und den Zugang zur FB an dritte herausgeben? Google Home oder der assistant laufen im lokalen Netz, wozu einen dritten im Netz einbeziehen?

    • Jens Herdy 5. Dezember 2018 um 20:34 Uhr

      Der Google Assistant läuft nicht lokal. Jeder Sprachbefehl wird im Internet verarbeitet und anschließend mit externen Diensten umgesetzt. Fragt man nach Terminen, kommuniziert der Assistant mit Google Calendar um die gesuchten Infos zu erhalten. Möchte man etwas schalten lassen – zum Beispiel eine TP-Link Kasa Lampe – kommuniziert der Assistant mit dem Server von TP-Link der wiederum den entsprechenden Befehl direkt an die Lampe sendet.

      Die Zuordnung welcher Dienst sich angesprochen fühlt läuft bei Lampen und Geräten über den Namen der Lampe bzw dem vom Gerät. Die Lampe nenne ich in der Einrichtung Beispielsweise „Nachttischlampe“ und muss über den entsprechenden Dienst von TP-Link im Assistant hinzugefügt werden. Anhand dessen was ich sage wird erkannt was ich möchte: „Schalte“, „ein“, „Nachttischlampe“. Also werden die entsprechenden Befehle an TP-Link gesendet. Das ganze ist jetzt vereinfacht erläutert.

      Bei Geräten von AWM wird der externe Dienst für die gesamte Kommunikation mit dem Assistant benötigt (ersetzt den TP-Link Server aus dem vorherigen Beispiel). Dieser spricht dann mit der Fritz!Box (dafür werden die Fritz!Box Daten benötigt). Irgendwo müssen nun die ganzen Zugangs- und Gerätedaten gespeichert werden. Klugerweise verwendet der Programmierer von FB Smart Home dafür keinen eigenen Login sondern den von Amazon. Das hat den einfachen Vorteil das die Daten sicherer sind und man nicht für eine weitere Webseite Login Daten benötigt. Eigene Lösungen sind anfällig für Bugs, Sicherheitslücken und andere Fehler.

      Auf der Webseite von FB Smart Home kann man unter „Fragen“ – „Technische Fragen“ lesen wie alles im Detail funktioniert.

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