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Unbekannte Hardware Identifizieren

Unbekannte Hardware identifizieren

Heute beschreibe ich euch eine Möglichkeit wie man unbekannte Hardware in seinem PC oder Laptop identifizieren kann. Es ist zwar nicht gerade eine einfache und komfortable Möglichkeit um herauszufinden um was für Hardware es sich handelt, aber eine sehr effektive Methode mit einer hohen Erfolgsquote. Besonders hilfreich ist dies wenn man einen Laptop besitzt und nicht mal eben das Gehäuse aufschrauben kann um nachzugucken um was es sich handelt. Beim PC ist dies zwar machbar, allerdings auch nicht immer hilfreich. Oftmals wird man aus den Aufklebern auf der Hardware auch nicht wirklich schlau. Und wer kann schon etwas mit den Details anfangen die im Geräte-Manager stehen wenn das System schon nichts damit anfangen kann? ;)
Letzteres möchte ich heute näher bringen. Wir gehen wie folgt vor (Windows):

  • In den Geräte-Manager des Systems gehen
  • Das unbekannte Gerät auswählen
  • Rechte Maustaste – Eigenschaften
  • Reiter „Details“ auswählen
  • Geräteinstanzerkennung, Hardware-ID´s oder ähnliches auswählen

1) So einen „PCI\VEN_10DE&DEV_0641&SUBSYS_15721462&REV_A1″
oder
2) so einen „USB\VID_07D1&PID_3C03&REV_0001″
Eintrag auswählen.

zu 1)

Gerätemanager

In diesem Beispiel habe ich meinen Funktionierenden Netzwerkadapter „NVIDIA nForce 10/100 Mbps Ethernet“ genommen. Aus diesem Eintrag holen wir uns nun zwei Informationen heraus. Und zwar 10DE sowie 0641. Diese findet ihr bei der roten Schrift hinter VEN_ und DEV_.

VEN = Vendor (Hersteller)
DEV = Device (Gerät/Komponente)

zu 2)

Gerätemanager 2

In diesem Beispiel habe ich meinen Funktionierenden Netzwerkadapter „AirPlus G DWL-G122 Drahtlos-USB-Adapter(rev.C) von D-Link #5“ genommen. Aus diesem Eintrag holen wir uns nun zwei Informationen heraus. Und zwar 07D1 sowie 3C03. Diese findet ihr bei der roten Schrift hinter VID_ und PID_.

VID = VendorID (Hersteller)
PID = ProductID (Komponente)

Mit den Daten die wir nun gesammelt haben (aus 1) ) können wir nun die PCIDatabase.com durchsuchen.
Alle Daten (aus 1) sowie 2) ) können wir aber auch einfach nur bei Google eingeben. Bei beiden Varianten bekommt man zu 99% ein gutes und sehr hilfreiches Ergebnis.

WordPress Umlaute

WordPress Umlaute

Als deutscher WordPress Nutzer hat man es nicht immer leicht. Zuerst wird einem die Englische Sprache aufgezwungen (mein Artikel hierzu) und dann haben wir auch noch diese unmöglichen Umlaute in unserer Sprache! WordPress mag diese so gar nicht und macht kurzerhand folgendes mit den Umlauten in Permalinks, Kategorien, Schlagworten und Datei Uploads:

  • aus „ä“ wird ein „a“
  • aus „ö“ wird ein „o“
  • aus „ü“ wird ein „u“
  • aus „ß“ wird ein „s“

Aus dem Beitragstitel „Süße Hündin läuft in Höhle des Bären“ wird so schnell mal „Suse Hundin lauft in Hohle des Baren“. Das ist nicht nur sehr unschön zu lesen sondern auch extrem SEO unfreundlich!

Um dies zu ändern haben wir nun zwei Möglichkeiten. Zum einen können wir ein Plugin namens „WP Permalauts“ verwenden. Dies hat aber den Nachteil das von hochgeladenen Bildern und Dateien nicht die Namen angepasst werden. Die aus meiner Sicht bessere Lösung ist es das DropIn (Download als .zip) von Frank Bültge und Heiko Rabe zu verwenden. Die heruntergeladene Datei „de_DE.php“ kommt in das Verzeichnis „/wp-content/languages/“. Damit am ende alles funktioniert ist es wichtig das Ihr in eurer „wp-config.php“ den Sprachschlüssel auf „de_DE“ eingestellt habt!

Sobald wir dies erledigt haben werden alle Umlaute in Permalinks, Kategorien, Schlagworten und Datei Uploads korrekt ersetzt. Zusätzlich werden die Sprachschlüssel der Feeds und die Standard-Sprache der Rechtschreibkorrektur in TinyMCE, dem visuellen Editor, korrekt auf Deutsch gesetzt.

WordPress DE-Edition

WordPress-DE-Edition

Die WordPress DE-Edition von WordPress Deutschland ist eine feine Sache. – Denkt man jedenfalls im ersten Moment.
WordPress Deutschland schreibt hierzu auf seiner Webseite:

Hier kannst du die aktuelle Version der DE-Edition runterladen. Die DE-Edition unterscheidet sich zur offiziellen englischsprachigen Version darin, dass sie komplett deutschsprachig übersetzt ist.

WordPress Deutschland

Wenn man sich das Archiv herunterlädt (beim verfassen des Artikels Version 3.5), auf seinem Webspace installiert und das Theme „Twenty Eleven“ von WordPress verwendet (mitgeliefert), wird man feststellen das dies jedoch nicht stimmt. Klein aber fein und unübersehlich steht dort „Posted on“ unter dem Standard-Artikel „Hallo Welt!“ !
Der Grund hierfür ist denkbar einfach und zugleich unverständlich: Diese zwei Wörter sind nicht zu übersetzen. Warum dies so ist weiß ich nicht. Ich weiß nur das dies seit erscheinen dieses Themes so ist und nicht geändert wurde!

Wenn man das ändern möchte muss man die Datei „functions.php“ mit einem Texteditor öffnen. Diese findet man in seiner WordPress Installation unter „/wp-content/themes/twentyeleven/“. Anschließend sucht Ihr nach „Posted on “ und ändert es in “Veröffentlicht am ”. – Keine Sorge, dass “Veröffentlicht am” wird später korrekt als “Veröffentlicht am” angezeigt.

Raw oder Jpeg

Raw oder Jpeg

Eine häufig gestellte Frage unter Anfängern und Fortgeschrittenen in der Fotografie ist, ob man die aufgenommenen Fotos seiner digitalen Spiegelreflexkamera bzw. Digitalkamera im Raw oder Jpeg Format abspeichern lassen soll. An dieser Stelle möchte ich euch zusammenfassend und vereinfacht die Vor- und Nachteile beider Formate näher bringen.

Jpeg
Die Bezeichnung „Jpeg“ geht auf ein Gremium zurück das diese ISO/IEC-Norm entwickelt hat. Das Gremium heißt: „Joint Photographic Experts Group“. Die Norm bezeichnet verschiedene Methoden der Bildkompression. Wenn komprimierte Bilder am ende mehr als 20% kleiner als das Original sind, ist es allerdings absolut unvermeidlich das hierbei Daten verloren gehen.

Raw
Die Bezeichnung „Raw“ kommt aus dem Englischen und heißt „Roh“. Die Dateiendung „.raw“ sieht man allerdings nicht sehr häufig. Das liegt daran, dass Raw vielmehr eine ganze Gruppe von Dateiendungen beschreibt. Dies bedeutet das die Daten, nachdem man ein Foto mit einer Digitalkamera gemacht hat, weitgehend unverarbeitet auf einer Speicherkarte abgespeichert werden.
Das es so viele unterschiedliche Dateiformate hierfür gibt liegt daran das sich bis jetzt noch kein Standard gebildet hat. Die Firma Adobe versucht allerdings seit 2004 mit seinem „Digital Negativ (.dng)“ Format einen solchen Standard zu erreichen.

Gegenüberstellung der Formate

– Flexibilität beim Fotografieren
Bei der Flexibilität punktet aus meiner Sicht ganz klar das Raw-Format. Hier muss ich nämlich lediglich auf die Blende, die Belichtungszeit sowie die Lichtempfindlichkeit achten. Alles andere kann ich im Nachhinein am PC bestimmen.
Beim Jpeg-Format hingegen sollte ich auch Weißabgleich, Farbsättigung, Farbraum, Kontrast, Schärfe, Rauschunterdrückung und Jpeg-Kompression sowie individuelle Korrekturen (z. B. von Hauttönen) beachten. Eine nachträgliche Korrektur ist möglich, jedoch Grenzen unterworfen und stets mit Verlusten an Bildinformation und -details verbunden.

– Dateigröße
Hier gewinnt ganz klar das Jpeg-Format. Dazu braucht es wohl keiner große Erklärung. Bei meiner derzeitigen Kamera stehen sich hier 20 MB den deutlich kleineren 5 MB gegenüber.

– Kompatibilität
Auch hier gewinnt aus meiner Sicht das Jpeg-Format. Die Rohformate der Hersteller unterscheiden sich voneinander und sind nicht kompatibel. Auch innerhalb einer Modellreihe gibt es Unterschiede und Abweichungen. Um diese Daten zu nutzen, braucht man entweder eine spezielle Software oder ein Plug-in für eine Software.
Bei der Jpeg-Norm hingegen können praktisch alle vorhandenen Bildbearbeitungs- und Bildverarbeitungs-Programme genutzt werden. Auch die Herkunft des Bildes ist hier egal.

– Aufwand
Beim Aufwand den man im nachhinein mit den Dateien hat, gewinnt erneut das Jpeg-Format. Diese kann man im nachhinein noch bearbeiten (Colorkey, Schwarz-Weiß, Ausschnitt, kleinere Anpassungen) aber man muss es nicht. Beim Raw-Format hingegen ist eine Bearbeitung absolut erforderlich. Man hat sozusagen die Arbeit zu erledigen die der Bildprozessor vor dem Komprimieren in das Jpeg-Format tätigt (siehe Flexibilität).

Fazit

Untern Strich finde ich das Raw-Format besser. Man ist flexibler und kann die Bilder am ende am PC noch perfektionieren, wenn man dies möchte. Aber schlussendlich muss jeder für sich entscheiden, was das bessere für ihn ist. Wie macht man Bilder? Was für Bilder macht man? Was hat man mit den Bildern vor? Wenn man das alles weiß und sich über die Formate informiert hat, sollte einem die Entscheidung am Ende nicht mehr so schwer fallen.
Und falls dem nicht so sein sollte: Bei vielen modernen digitalen Spiegelreflexkameras kann man beide Formate gleichzeitig speichern lassen. :D ;)

Und zu guter Letzt noch ein Hinweis am Rande: Ein entscheidend wichtiger Faktor dabei ob Bilder gut oder schlecht werden ist immer der Mensch, der hinter der Kamera steht. :)

Quelle: http://de.wikipedia.org/